MindCarb und Diabetes

Das ONLINE PORTAL mit einem speziellen Ernährungs-Trainingsprogramm

Die MindCarb Mission

Ist Diabetes Prävention möglich?

 Entwicklung von Diabetes in Deutschland trotz „Prävention“

Die Diagnose Diabetes Typ 2 wird in Deutschand pro Tag bei ca. 1400 Menschen gestellt. Diese Neuerkrankungsrate ist die höchste in Europa – trotz unseres hervorragenden Gesundheitssystems. Die Zunahme der an Diabetes Erkrankten in Deutschland löst mit einer Verdoppelung seit nur 20 Jahren auf nun ca. 10 % der Bevölkerung – dabei ist eine Dunkelziffer von ca. 2 % mit eingerechnet – absolut Besorgnis aus, inzwischen auch aus wirtschaftlichen Gründen. Allein die Kosten der Medikamente haben sich im selben Zeitraum vervierfacht auf nunmehr 2 Milliarden Euro jährlich. Die Exzesskosten pro Diabetiker betragen fast 6.000 Euro jährlich für unser Gesundheitssystem. Insgesamt haben wir also bisher in Sachen Diabetes Prävention keinen Erfolg gehabt.

Effektive Prävention ist jetzt gefragt

Wir brauchen effizientere Vorbeugung als bisher. Und dies bedeutet eine Abkehr von der Wiederholung der altbekannten Empfehlungen: mehr Bewegung und Gewichtsabnahme mittels Fett-armer Ernährung. Denn der Trend der vergangenen Jahre zeigt überdeutlich, wie wenig erfolgreich sich diese Ratschläge umsetzen lassen. Wir brauchen bessere Empfehlungen: Gerade jetzt gibt es in der wissenschaftlich medizinischen Welt einen Paradigmenwechsel bei Ernährungsempfehlungen hin zu guten Regeln: eine klügere Zusammensetzung der Nahrung aus mehr gesunden pflanzlichen Ölen, Eiweiß und deutlich weniger raffinierten Kohlenhydraten. Damit wird Insulinresistenz mitsamt ihren Krankheitsfolgen verringert. Das macht angesichts unserer im Durchschnitt übergewichtigen Bevölkerung für die Vorbeugung von Diabetes endlich wirklich Sinn.

Das Wissen ist vorhanden, die Umsetzung liegt bei Dir

Während die Mühlen unseres Gesundheitssystems langsam mahlen und diese aktuellen Ernährungsempfehlungen eher zögerlich zur Kenntnis nehmen oder gar offiziell umsetzen, hat es sich MindCarb zur Aufgabe gemacht, Interessierte und vom Risiko für Diabetes Betroffene direkt anzusprechen und ihnen mit einem interaktiven und auf Internet Service beruhenden Trainingsprogramm zu helfen, ihre Ernährung umzustellen. Der gute Effekt für den Stoffwechsel lässt sich mit dieser sättigenden und nachhaltigen Ernährung sogar ohne Gewichtsabnahme erreichen.
Finde jetzt einfach im Selbsttest heraus, ob und wie sehr Du für Diabetes oder Insulinresistenz gefährdet bist, um zu sehen, ob das für Dich jetzt eine gute Sache ist.

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Typ-1-Diabetes

 

Entstehung und Häufigkeit

Der Typ-1-Diabetes tritt meist bereits im frühen Kindes- und Jugendalter auf. Er macht nur etwa 5% aller Diabetesfälle aus.
Bei der Entstehung von Typ-1-Diabetes können neben der Veranlagung unter anderem Stress und eventuelle Viruserkrankungen eine Rolle spielen, durch die die verantwortliche Autoimmunreaktion ausgelöst werden kann. Eindeutig geklärt sind die Ursachen bis dato nicht. Anders als Typ-2-Diabetes ist Typ-1-Diabetes nicht durch den Lebensstil (insbesondere Fehlernährung) ausgelöst. Typ-1- Diabetes entsteht, da die Beta-Zellen der Langerhansschen Inseln der Bauchspeicheldrüse, die für die Insulinproduktion verantwortlich sind, vom eigenen Körper als »Feind« erkannt und in einer Autoimmunreaktion zerstört werden. Dem Stoffwechsel eines Menschen mit Typ-1-Diabetes steht so nach kompletter Zerstörung der insulinproduzierenden Zellen gar kein Insulin mehr zur Verfügung.

Heilung nicht möglich

Ein Typ-1-Diabedtiker muss sich lebenslang Insulin zuführen. Es gibt nach derzeitigem Kenntnisstand keine Heilung des Typ-1-Diabetes. Die Betroffenen sind fortwährend auf Insulininjektionen oder Zuführung von Insulin über eine Insulinpumpe angewiesen. Sie steuern ihren Insulinstoffwechsel also komplett selbst, wobei offensichtlich die Zusammenstellung der Ernährung hinsichtlich ihrer Makronährstoffe wesentlich die Menge des benötigten Insulins bestimmt. Gerade bei guter Kontrolle der Blutzuckerwerte kommt es leider immer wieder zu Unterzuckerungen. Aber bei schlechter Kontrolle steigt das Risiko für die gefürchteten Langzeitschäden, etwa Blindheit oder Nierenversagen .

Durch Flexi-Carb Ernährung vermeidet der Diabetiker Blutzuckerspitzen nach dem Essen.

Das erleichtert die Berechnung der nötigen Insulindosis natürlich auch für den Typ-1-Diabetiker. Das bedeutet, dass Flexi-Carb Ernährung einen regelmäßig niedrigen Bedarf und Verbrauch von Insulin ermöglicht und dadurch Komplikationen vermeiden hilft. Zudem verringern Sport und Bewegung den Insulinbedarf zusätzlich. Der große Vorteil, der so in Kombination mit einer Kohlenhydrat-bewussten Ernährung entsteht, ist, dass eine geringere Insulinmenge im Organismus auch das Risiko für schwere Unterzuckerungen und Schwankungen verringert. Ebenso werden Blutzuckerspitzen vermieden, die durch eine Kohlenhydrat-reiche Ernährung begünstigt würden und bekanntlich die gefürchteten Spätfolgen des Diabetes hervorrufen können.

Typ-2-Diabetes

 

Epidemiartige Verbreitung des Typ-2-Diabetes

Der früher oft als „Altersdiabetes“ bezeichnet wurde, ist mit Abstand der häufigste Diabetes-Typ. Er macht etwa 95% der Diabeteserkrankungen aus und ist schon lange kein Diabetes mehr, der nur im Alter auftritt. In Deutschland sind nun ca. 10 % der Bevölkerung davon betroffen, wobei eine Dunkelziffer von fast 2% anzunehmen ist.
Typ-2-Diabetes zählt zu den Zivilisationskrankheiten unserer Zeit. Er tritt vor allem bei übergewichtigen Menschen auf und insofern leider zunehmend auch schon in jungen Jahren, sogar bei Jugendlichen und Kindern. Eine genetische Veranlagung spielt hier auch eine Rolle, jedoch sind es vor allem Fehl- und Überernährung sowie Bewegungsmangel, die das Entstehen von Typ-2-Diabetes bewirken.

Erkrankungsbeginn mit hohen Insulinwerten durch Insulinresistenz

Ganz anders als bei Typ-1-Diabetes wird bei Typ-2-Diabetes zu Beginn sogar sehr viel Insulin produziert, das aber durch die mit dem Übergewicht bestehende Insulinresistenz von den Körperzellen nicht richtig zur Aufnahme des Zuckers aus dem Blut genutzt werden kann. Im Zuge einer Typ-2-Diabeteserkrankung treten oft auch eine Fettstoffwechselstörung und Bluthochdruck auf, die den Krankheitsverlauf negativ beeinflussen. Dabei bleibt es jedoch leider zumeist nicht, denn mit dem Vorliegen eines Diabetes ist das Risiko für viele sehr leidvolle Erkrankungen um ein vielfaches erhöht: für Herzinfarkt, Schlaganfall, Nervenschmerzen, Erblindung, Nierenversagen, Fußgeschwüre oder bis hin zur Amputation.

Hohes Risiko durch schleichenden Krankheitsbeginn

Der Typ-2-Diabetes kann relativ lange unbemerkt bleiben, da durchaus Insulin für den Zuckerabbau produziert und genutzt werden kann – jedoch unzureichend. Die Folgen hiervon sind über längere Zeiträume zunächst nur leicht und dann mittelgradig erhöhte Blutzuckerwerte vor allem nach dem Essen. Das bedeutet, dass die Anfangsphase (Prädiabetes) eines Typ-2- Diabetes im ungünstigsten Falle von Arzt und Patient gar nicht bemerkt wird, z.B. wenn nur der Nüchtern-Zucker kontrolliert wird. Zusammen mit einem anhaltend ungesunden Lebensstil und Übergewicht werden aber bereits in diesem frühen Stadium diabetische Folgeerkrankungen immer wahrscheinlicher.

Wichtig: Blutzucker selbst messen

Zur gezielten Anpassung der Ernährung bei Diabetes ist es entscheidend, dass der Blutzucker selbst gemessen wird, und zwar nicht nur nüchtern, sondern
auch 2 Stunden nach dem Essen (dann soll er möglichst nur 140 mg/dl betragen). Nur dann lernt man die Auswirkungen der Essenszusammensetzung auf den eigenen Zucker- und Insulinstoffwechsel auch wirklich kennen und einschätzen.

Übliche medikamentöse Behandlung des Diabetes

Je nach Diabetes-Typ wird unterschiedlich behandelt. Bei Typ-1-Diabetes muss fürs Überleben täglich Insulin gespritzt werden.
Hingegen gilt es bei Typ-2-Diabetes, den Ursachen seiner Entstehung entgegen zu wirken, denn viele der verursachenden Stoffwechselvorgänge sind umkehrbar. Das gilt besonders für die Insulinresistenz. Die Therapie beginnt mit der Empfehlung zur Änderung des Lebensstils. Die häufigste Empfehlung heißt dabei Abnehmen und mehr sportliche Aktivität. Wenn das nicht zu verbesserten Blutzuckerwerten führt, wird mit Medikamenten behandelt. Je nach Schweregrad können auch Insulininjektionen nötig werden. Das Problem von Insulininjektionen ist die mögliche Förderung einer weiteren Gewichtszunahme und Insulinresistenz, die den Krankheitsverlauf dann noch weiter negativ beeinflusst.

Zu Unrecht vernachlässigte Behandlung (Heilung) durch Lebensstilveränderung

Es ist in vielen Fällen möglich und immer einen Versuch wert, Typ-2-Diabetes mit einer Änderung der Ernährungsgewohnheiten in den Griff zu bekommen und evtl. sogar zu heilen. Durch Vermeiden von hohen Blutzuckerwerten und hoher Insulinspitzen nach dem Essen (Low-Carb, Flexi-Carb ) kann die Insulinresistenz sogar ohne Gewichtsverlust rückgängig gemacht werden. Wenn die Symptome des Diabetes nicht mehr vorliegen, spricht man von einer Remission, und wenn diese anhaltend ist, auch von Heilung des Typ-2-Diabetes. Dass dies möglich ist, hat sich in jüngsten Studien (DiRECT) gezeigt. Diese Nachricht spiegelt sich jedoch leider kaum in der Praxis der heutigen Diabetes-Therapie wieder. Die Patienten wollen ihr Ernährungsverhalten nicht ändern, wird dort oft gesagt. Die Frage aber ist, wie motivierend sie gesundes Essen erklärt bekommen.

Rat und Betreuung auch jenseits von Praxisöffnungszeiten im Internet

Das digital Healthcare Trainingsprogramm  von MindCarb ist mitsamt vielen alltaugstauglichen, leckeren und sättigenden Rezepten im Internet jederzeit abrufbar. Rat und Betreuung erfolgen ebenfalls elektronisch.

Je früher eine Typ-2-Diabeteserkrankung entdeckt wird, desto höher sind auch mit den richtigen Maßnahmen die Heilungschancen. Und die werden durch ein Mehr an individuell angepasster sportlicher Aktivität gut unterstützt. Es ist daher dringend nötig und erfolgsversprechend, so früh wie möglich die richtigen Lebensstilmaßnahmen zu ergreifen, um Typ-2-Diabetes den Kampf anzusagen.

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MindCarb GmbH & Co KG
Prof. Dr. med. Helene von Bibra

Stelznerstr. 7
81479 München

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