Übergewicht

Auch wir Deutsche wiegen zu viel

Ungefähr 60% der Deutschen haben mittlerweile Übergewicht [?Übergewicht und Erkennung von Bauchfett]. Das trifft leider auch immer häufiger auf Kinder und Jugendliche zu.

Neben einiger weniger krankheitsbedingter Ausnahmen entsteht Übergewicht durch Überernährung und Bewegungsmangel. Diese beiden Ursachen verstärken sich gegenseitig, denn ein sich viel bewegender und sportlich aktiver Mensch kann, salopp gesagt, mehr Kalorien aufnehmen, ehe er Körperfett ansetzt.

Doch wie kommt es zu dieser weiten Verbreitung von Übergewicht?

Zu viel falsches Essen und zu wenig Bewegung

Der Hauptgrund liegt in dem breiten Nahrungsmittelangebot, das leider auch eine Vielzahl ungesunder Lebensmittel enthält. Wenn wir diese Snacks und Lebensmittel regelmäßig und in üppigen Portionen konsumieren, führen sie dazu, dass wir rasch an Körperfett zulegen und Gesundheit einbüßen.

Würden wir alle mehrere Stunden auf dem Feld ackern, wie es unsere Vorfahren taten, würde dies nicht so

schnell geschehen, aber die Anforderungen unserer Zeit haben sich geändert: Die meisten Jobs finden im Sitzen statt, das heißt, wir nehmen noch schneller zu.

Überalterte Ernährungsempfehlungen

In den letzten Jahrzehnten haben sich zudem – mittlerweile als ungeeignet erwiesene – Ernährungsregeln etabliert, die empfehlen, der Hauptanteil der täglichen Ernährung möge aus Kohlenhydraten bestehen [? Das Problem kohlenhydratbetonter Diäten mit wenig Fett]. Jedoch sind inzwischen Paradigmenwechsel in den Ernährungswissenschaften [10.Wissenschaftliche neue Erkenntnisse /Studien] veröffentlicht worden, die nun auch, allerdings nur sehr zögerlich, Eingang in gesündere Ernährungsregeln [? gesunde Ernährungsregel] finden.

Halten wir fest: Die Hauptursachen für Übergewicht heute sind: Überangebot und Konsum ungesunder zucker- und kalorienreicher Nahrungsmittel [?Kohlenhydrate], wenig Bewegung im Alltag und widersprüchliche, sogar ungeeignete Ernährungsempfehlungen, denen jahrelang und auch jetzt gefolgt wird.

Weniger Gewicht = mehr Gesundheit

Würde Übergewicht nur bedeuten, dass man einfach

etwas moppeliger ist, und manche  Aktivitäten
dadurch mehr anstrengen, so mag der eine oder die andere sagen “na und – mir geht‘s doch gut“. Jedoch ist es leider nicht so einfach, denn Übergewicht bringt mittelfristig eine Vielzahl an sogar lebensverkürzenden und die Gesundheit beeinträchtigenden Risiken mit sich [?Übergewicht und die Erkennung von Bauchfett][4. Risiken für Kreislauf und Herz] [5. Diabetes Typ 2] . Diese zu vermeiden ist gar nicht so schwer.

Gewusst wie zu mehr Gesundheit ohne Genussverzicht

Ebenso wenig bedeutet es gleich einen Genussverzicht, wenn man ein gesundes Gewicht erreichen möchte. Im Gegenteil, die Möglichkeiten sind heute so vielseitig wie nie [7.Methoden der Gewichtsreduktion, 8. Prävention durch Kohlenhydrat Restriktion und Bewegung].

Der erste Schritt, die sich gegenseitig verstärkenden Übergewichtsfaktoren aufzulösen und Übergewicht zu bekämpfen sowie zu vermeiden, besteht im Kennenlernen, was überhaupt gesund ist und eben nicht dick macht [8.Prävention insbesondere durch Ernährung (Kohlenhydratrestriktion) und Bewegung][?MindCarb MindCarb Programm]

Diabetes in Deutschland

Ursachen, Vorstufen, Gefährdete

Die Neuerkrankungsrate in Deutschand beträgt pro Tag ca. 1400 Menschen und ist damit eine der höchsten in Europa – trotz unseres hervorragenden Gesundheitssystems. Die Zunahme der Diabetes Erkrankten in der Bundesrepublik löst mit einer Verdoppelung seit nur 20 Jahren auf nun ca. 10 % der Bevölkerung absolut Besorgnis aus, dabei ist eine Dunkelziffer von ca. 2 % mit eingerechnet. Das heißt, dass wir in Sachen Diabetes Prävention keinen Erfolg gehabt haben.

Effektive Prävention ist jetzt gefragt

Wir brauchen effizientere Vorbeugung als bisher. Und dies bedeutet eben nicht das Wiederholen der altbekannten Empfehlungen: mehr Bewegung und Gewichtsabnahme mittels Fett-armer Ernährung,  denn der Trend der vergangenen Jahre zeigt überdeutlich, wie wenig erfolgreich sich diese Ratschläge umsetzen lassen.  Wir brauchen bessere Empfehlungen: Gerade jetzt gibt es in der wissenschaftlich medizinischen Welt einen Paradigmenwechsel bei Ernährungsempfehlungen hin zu guten Regeln: eine klügerer Zusammensetzung der Nahrung aus mehr gesunden pflanzlichen Ölen, Eiweiß und deutlich weniger raffinierten Kohlenhydraten. Damit wird Insulinresistenz mitsamt ihren Krankheitsfolgen verringert und das macht angesichts unserer im Durchschnitt übergewichtigen Bevölkerung für die Vorbeugung von Diabetes endlich wirklich Sinn.

Wissen ist vorhanden, Umsetzung liegt bei dir

Während die Mühlen unseres Gesundheitssystems langsam mahlen und diese aktuellen Ernährungsempfehlungen eher zögerlich zur Kenntnis nehmen und umsetzen, hat es sich MindCarb zur Aufgabe gemacht, Interessierte und vom Risiko für Diabetes Betroffene direkt anzusprechen und ihnen mit einem interaktiven und auf Internetservice beruhenden Programm zu helfen, ihre Ernährung umzustellen. Der gute Effekt für den Stoffwechsel lässt sich dabei mit dieser sättigenden und nachhaltigen Ernährung sogar ohne Gewichtsabnahme erreichen. Mache einfach den Selbsttest um zu sehen, ob das für dich passen könnte.

Ursachen, Vorstufen und gefährdete Personenkreise enthalten Botschaften, die einen erfreulichen Weg zur Minderung oder gar Vermeidung des Risikos aufzeigen.

Veränderliche Ursachen stark in der Überzahl

Insgesamt,  –  und das muss betont werden, denn das ermöglicht Prävention  –  sind es vor allem das zunehmende Übergewicht und die damit verbundenen Insulinresistenz, die 90% und 80% des Diabetes Risikos ausmachen. Und in Deutschland sind inzwischen 2/3 der Männer und die Hälfte der Frauen von Übergewicht betroffen. Die von Übergewicht und Insulinresistenz ausgelösten Begleiterkrankungen Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen und Diabetes werden als Metabolisches Syndrom bzw. Insulinresistenzsyndrom zusammengefasst und unter Ärzten als gleichbedeutend mit dem lebensgefährlichem Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen angesehen, allen voran Herzinfarkt und Schlaganfall.

Unveränderliche Ursachen

Die unerfreuliche Zunahme von Diabetes wird u.a. der zunehmenden Überalterung der Menschen zugerechnet und den abnehmenden sportlichen Aktivtäten [welche Bewegung und wieviel davon]  Sicherlich sind auch noch weitere Faktoren, z.B. genetische Einflüsse, wirksam. So haben Personen mit Diabetikern in der Verwandtschaft ein höheres Risiko und auch Frauen nach einem sog. Gestationsdiabetes, also Diabetes während einer Schwangerschaft. Im reichen Deutschland sind die sozial Schwächeren mehr betroffen und unter den Kindern ganz besonders Migranten.

MindCarb GmbH & Co KG
Prof. Dr. med. Helene von Bibra

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